Whale Watching auf Teneriffa

Wale, Wind und Wellen auf der „Insel des ewigen Frühlings“

Teneriffa

Teneriffa – Sommer, Sonne, Strand und Meer – genau so stellte ich mir mein Urlaubsziel vor. Doch was uns erwartete war noch viel mehr, denn Teneriffa bietet neben Meer und Stränden auch viele interessante Naturerlebnisse.

Für einen Kurztrip ging es per Direktflug mit TUIfly von Düsseldorf aus in nur 4 Stunden auf die Kanareninsel Teneriffa. Schon im Landeanflug hatten wir einen traumhaften Blick auf die Kanarischen Inseln Teneriffa, La Palma und La Gomera. Sattes Grün, Berge und das blaue Wasser drumherum versprachen uns einen tollen Urlaub. Schließlich waren „Braun werden“ und „Sonne tanken“ neben Besichtigungen und Naturerlebnissen auch zwei nicht ganz unerhebliche Ziele der Reise. Schon im Reina-Sophia-Flughafen empfing uns tropische Wärme und wir freuten uns, endlich unser Hotel, das 5*-Hotel „El Mirador“ zu sehen und die Zimmer zu beziehen. Unseren Weg zum Hotel säumten bereits jede Menge blühende Pflanzen und Kakteen, die für Teneriffa typisch sind.

Endlich angekommen, fühlten wir uns wie im Paradies! Geräumige Zimmer, unsere eigene Terrasse mit Meerblick, Palmen und die riesige Poolanlage versprachen ein paar traumhafte Tage auf der Insel. Wir nutzten die letzte Abendsonne für einen schnellen Sprung in den Pool. Leider blieb es bei diesem einen Mal… Aber wer braucht auch Pools, wenn er von Wind und Wellen nass werden kann? Bei Kerzenschein und Sonnenuntergang nahmen wir gemeinsam ein 5-Gänge-Menü auf der Hotelterrasse ein. Ein wunderschöner Ausklang unseres ersten Inseltages!


Über den Wolken – Besuch des Teide-Nationalparks

Am nächsten Tag stand unser Ausflug zum Teide Nationalpark auf dem Programm. Mit einem Bus fuhren wir die steilen Serpentinen ins Gebirge hinauf. Auch hier begleiteten uns wieder Kakteen, Pinien und Geröllfelder. Unten im „Tal“ begann der Tag wolkig, doch je höher wir ins Gebirge fuhren, desto mehr ließen wir die Wolken im wahrsten Sinne des Wortes unter uns. Riesige Wolkenfelder waren unter uns und verdeckten den Blick ins Tal, doch über uns strahlte die Sonne und es wurde immer heißer, je höher wir fuhren. Endlich erreichten wir den Nationalpark. Auf unserem Weg fuhren wir an zahlreichen Vulkanen vorbei und jedes Mal fragten wir uns, ob das der Teide sei. Aber Fehlanzeige! Als er endlich ins Sichtfeld kam, wussten wir, dass wir ihn vor uns hatten. Den mächtige Teide – höchster Berg der Insel, schneebedeckt und alles überragend! Der massige Vulkankegel dominiert den ganzen Nationalpark, der uns wie eine Mondlandschaft erschien. Geröllwüsten, Steinberge und nur wenige Pflanzen finden sich auf dieser Höhe. Lediglich eine Pflanze konnte man zu Haufen entdecken. Der „Natterkopf“ blüht auch nur Ende Mai und Anfang Juni, so dass wir sie bewundern konnten. Leuchtend lila ist sie ein echter Hingucker zwischen all den Steinen.


Wellenreiter – Wale oder wir?

Strahlender Sonnenschein weckte uns am nächsten Morgen und verhieß einen traumhaften Bootsausflug. Wer träumte denn da nicht schon, im Bikini an Deck des Seglers zu liegen und den Delfinen beim Spielen zuzusehen? Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kaum erreichten wir den Hafen, zogen auch schon dunkle Wolken auf und der Wind wurde stärker. Gut, prinzipiell ist Wind zum Segeln nicht verkehrt. Schnell flog unser Boot dahin, das Segel blähte sich auf und bald waren wir weit draußen. Schon hatte unser Kapitän auch den ersten Delfin erspäht. Eine Sensation, denn die sind nur noch selten vor der Küste von Teneriffa anzutreffen. Trotz allem Suchens, Zeigens und „Da, da, da“-Schreiens gelang uns nur einer kurzer Blick auf die Delfin-Fluke. Naja, macht ja nichts, waren wir doch zum Wale beobachten hinaus gefahren. Die ließen jedoch erst noch auf sich warten. Der Wind frischte in der Zeit weiter auf, die Wellen wurden immer höher und unser kleiner Segler sprang fröhlich über die Wellen.

Je stärker der Wind wurde, desto mehr wurde das Boot zum Spielball der Wellen. Wir klatschten aufs Wasser und sogar der Kapitän wunderte sich mittlerweile über das ausgesprochen schlechte Wetter. Soviel zum Thema „wir liegen an Deck und werden braun“! In dicke Pullis gehüllt, trotzten wir dem Wetter und wurden ab und an von den Wellen nass gespritzt. Schon bald wurde unsere Aufmerksamkeit abgelenkt, denn wir waren plötzlich von einer ganzen Walfamilie umringt. Immer wieder tauchten die Tiere neben dem Boot auf und spielten in den Wellen. Die waren jedoch das Problem, dass man nicht viel von den Walen sah, denn teilweise waren sie höher als die Wale groß waren. Und doch war es ein Erlebnis die Meeressäuger zu beobachten. Verwundert es doch immer wieder, wie so ein großes Tier mühelos durch das Wasser gleiten kann. Nach einigen Stunden ging es dann wieder in den sicheren Hafen zurück. Mittlerweile war ausnahmslos jeder ein wenig wackelig auf den Beinen und wir freuten uns, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Leider war der Urlaub schon am nächsten Tag zu Ende. Wir haben vieles erlebt und gesehen in dieser kurzen Zeit. Gerne würde ich noch einmal nach Teneriffa reisen, um die Insel noch weiter zu erkunden. Dieses Reiseziel kann ich wirklich jedem nur empfehlen!

S. Eckertz, Juni 2011

 

 


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