Reise an die Ostküste der USA

Schwimmen mit Delfinen, Amische in Lancaster und Will Smith in New York

Central Park

Bereits 2007 verbrachte ich einige Zeit in Lancaster, Pennsylvania, was in mir den Wunsch weckte, eines Tages zurückzukehren, um mehr vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ zu entdecken.


In Love with Flipper

Unsere ersten vier Tage des Urlaubs verbrachten wir in Florida. Die uns ungewohnte trockene Hitze lockte uns gleich an den Strand von Fort Lauderdale, wo wir ein paar entspannte Stunden in der Sommersonne verbrachten und die lebhafte Atmosphäre mit kleinen Restaurants und Shops genossen.

Weiter ging es nach Miami, wo uns das absolute Highlight unseres Aufenthalts in Florida erwartete - das Seaquarium Miami. Der Park ist unter anderem das Zuhause von Lolita, dem Killerwal und Flipper, dem Delphin. Aber es gibt Vieles mehr zu sehen: Haie, Manatees (Seekuh), Schildkröten und andere Meeresbewohner leben hier. Wir verbrachten einen ganzen Tag dort und tauchten völlig in die spannende Unterwasserwelt ein, besuchten abwechselnd einzelne Becken, Tiershows und die kleinen „Duschen“, welche im gesamten Park verstreut für kleine Abkühlungen sorgten.

Besonders aufgeregt waren wir jedoch wegen unseres „Dates“ mit „Flipper“. Wir erhielten Handtücher, Wetsuits und eine kurze Einführung über Delfine, ehe wir sie persönlich treffen durften. Die Tiertrainerin erzählte uns interessante Details über die sechs Delfine, welche im Becken waren, bevor wir endlich den Delfin „Rico“ hautnah sehen konnten. Zuerst wurde uns gezeigt, wie sehr Delfine uns imitieren: er winkte, wenn wir dies taten; er drehte sich, wenn wir uns im Kreise drehten… Wir lernten außerdem die Delfin-Sprache näher kennen. Wer hätte gedacht, dass sie so viele verschiedene Geräusche machen können? Jede einzelne Übung durften wir natürlich mit machen und selbst ausprobieren. Nach diesen Tricks begann der für uns tollste Teil: wir durften Flipper streicheln, küssen und die Hand geben! Das Highlight jedoch war folgendes: Im tiefen Wasser warteten wir, einer nach dem anderen, mit ausgestreckter Hand auf Rico. Er bot uns seine Rückenflosse zum Festhalten an und zog uns einmal quer durchs Becken! Mit Taucherbrillen hatten wir dann die Möglichkeit, die Delfine auch einmal unter Wasser näher zu sehen. Anschließend schwamm einer der Delfine noch einmal auf dem Rücken an uns vorbei, so dass wir seinen Bauch streicheln konnten, bevor es Abschied nehmen hieß...


Das Leben der Amischen und das Geheimnis der amerikanischen Milka

Nach unserem Aufenthalt in Florida war der nächste Stopp Lancaster in Pennsylvania. Lancaster ist eine kleine Stadt mit circa 55.000 Einwohnern im Süden von Pennsylvania. Bekannt ist diese Gegend vor allem als „Amish County“. Ein Großteil der Amischen, eine Glaubensgemeinschaft, die mit deutschen Einwanderern nach Amerika kam, lebt heute noch dort wie zu damaligen Zeiten.

Nicht nur auf dem Central Market, auf welchem internationale, hauptsächlich aber amische Spezialitäten verkauft werden (auch ein deutscher Stand lässt sich finden), sondern auch im alltäglichen Leben gehören sie hier dazu. Bekannt sind die Amischen dafür, dass sie viele Bereiche des technischen Fortschritts verweigern. Pferdekutschen auf jeder Landstraße, die unverwechselbaren, traditionellen Kleider und barfüßige Kinder sieht man hier nur zu oft. Interessant wird es, wenn sie merken, dass jemand aus Deutschland kommt und sie ihre Pennsylvania-Dutch-Sprachkenntnisse präsentieren. Legen sie erst mal richtig los, ist es sehr schwer, auch nur ein bisschen Deutsch heraus zu hören.

Mit unserem Mietwagen konnten wir neben den Shopping-Outlets, der Mall oder den kleinen Cafés auch noch die Gegend außerhalb Lancasters erkunden. Im knapp 50 km entfernten Hershey gingen wir der Herstellung der gleichnamigen US-Hershey Schokolade genauer auf den Grund und stellten uns im Anschluss an die Führung auch als Testesser zur Verfügung. Die Hershey Chocolate entspricht in Etwa der deutschen Milka Schokolade. In der Hershey’s Chocolate World, Teil eines großen Freizeitparks, gibt es einen riesigen Schokoladen-Store, welcher dem Schlaraffenland gleicht und nicht nur Kinderaugen heller leuchten lässt…


OMG! Ich glaube dort ist Will Smith!!!!

Besucht man die Ostküste der USA, darf ein Besuch in der „Stadt die niemals schläft“ natürlich nicht fehlen. Genau aus diesem Grund packten wir die Gelegenheit beim Schopfe und fuhren mit dem Bus in ca. 3,5 Stunden von Lancaster nach New York.

Trotz des zusätzlichen Zwei-Stunden-Staus ließen wir uns die Vorfreude nicht nehmen und erreichten Queens gegen 20.00 Uhr. Am nächsten Morgen ging es mit Kamera und gefühlten 5 Litern Wasser pro Person nach Manhattan. Auf dem Plan stand: Lower Manhattan.

Unser erster Halt war Ground Zero. Nach meinem letzten Aufenthalt dort vor ca. 3 Jahren konnte man große Fortschritte erkennen: der geplante Freedom Tower hat schon ein erkennbares Grundgerüst. Des Weiteren wurde ein 9/11 Memorial Center gebaut, in welchem Bilder und Filme über den Anschlag im September 2001 gezeigt werden. Gänsehaut-Feeling pur!

Weiter bahnten wir unseren Weg über die berühmte Wall Street bis hin zum Battery Park, wo wir mit der Fähre zur Statue of Liberty fahren wollten. Im Battery Park angekommen bemerkten wir die riesigen Menschenmassen, welche sich um einen komplett abgesperrten Bereich tummelten. Verdutzt fragten wir einige Schaulustige, was denn hier los sei. Als die Jungs uns mitteilten, dass hier gerade Dreharbeiten zum Film „Men in Black 3“ mit meinem absoluten Lieblingsschauspieler Will Smith laufen, war es vorbei! Auf ging´s, Paparazzi-Tätigkeiten nachkommen! Und „Oh My God!“ wahrhaftig!

Nachdem wir den richtigen Spot erwischt hatten, konnten wir Will Smith auch tatsächlich sehen und sogar ein paar nette Fotos schießen. „Hin und weg“ von diesem tollen Ereignis, verbrachten wir hier (mehr oder weniger ungewollt) mehr Zeit als erwartet und verpassten somit die letzte Fähre zur Statue…

Um dennoch einen Blick auf die Statue of Liberty zu erhaschen, nutzten wir die Gelegenheit und nahmen die Staten Island Ferry. So hatten wir außerdem noch einen schönen Blick über die Skyline von Manhattan. Bevor wir uns nun wieder auf den Weg nach Queens machten, war unser letzter Stopp für diesen Tag die 86. Etage des Rockefeller Centers. In nur 34 Sekunden rast der Aufzug mit Glasdach in die dritt-letzte Etage des Gebäudes: Höhenangst ist hier fehl am Platz! Vom „Top of the Rock“ hat man jedoch einen gewaltigen und atemberaubenden Ausblick! Wir haben uns aus dem Grund nicht für das Empire State Building entschieden, da wir so die Möglichkeit hatten, New York mitsamt dem Empire zu sehen – definitiv lohnenswert! Von der 86. Etage kann man nach Bedarf noch zwei Stockwerke erklimmen. Hier oben beobachteten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang, entdeckten die ersten Sterne am Abendhimmel und beendeten so einen tollen Tag im Big Apple.

Auch der zweite Tag in New York war vollgepackt: Wir verbrachten einige Stunden im Central Park, beobachteten die vielen Radfahrer, Pedi-Cabs (eine Art Rikscha) und Pferdekutschen und genossen einfach die unglaubliche Ruhe inmitten dieser pulsierenden Stadt. Zum Abschluss spazierten wir entlang der 5th & 7th Avenue, mit kleinen Stopps im Plaza Hotel, Trump Tower und unzähligen Geschäften, bis hin zum Times Square, bevor wir wieder in unseren Bus zurück nach Lancaster stiegen.

Nach einigen „nassen“ Erfahrungen in Miami, Sonne in Fort Lauderdale und Erlebnissen auf den Spuren der Stars und Sternchen in New York, hieß es leider wieder Koffer packen. Doch wiederkommen werden wir sicherlich, denn die USA haben noch so viel mehr zu bieten!

 


S. Sterzik, Juni 2011

 

 


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