Namibia und Südafrika

Gummistiefel in der Namib und drei Anläufe auf den Tafelberg

Luftaufnahme

Patenbesuch in Otjikondo


Anlass unserer Reise war eine große Feier in der Farmschule Otjikondo in Namibia. Diese Schule unterstützen wir seit vielen Jahren mit einem Patenschaftsprojekt. Da wir schon mehrmals in Namibia waren und schon große Rundreisen durch dieses eindrucksvolle Land gemacht haben, flogen wir diesmal anschließend von Swakopmund aus nach Kapstadt.


Straßen unter Wasser

In Namibia hatte es ungewöhnlich viel geregnet und so waren wir froh, dass unser Auto Vierradantrieb hatte. Die großen Straßen waren zwar gut zu befahren, aber die Pads (Sandstraßen) standen teilweise unter Wasser! Ganz ungewöhnlich für uns, da wir sonst immer in den Monaten Juli/August in Namibia unterwegs waren. Dann ist zwar Winter – nachts kalt, tags warm – aber trocken! Jetzt war es wärmer, aber auch feuchter. Und so grün! Ein ganz anderes Land!


Oase in Kapstadt

In Kapstadt übernahmen wir am Flughafen einen „normalen“ PKW, da wir in Südafrika keine große Rundreise machen wollten. Nach einigen Schwierigkeiten das Hotel zu finden – die Autovermietung hatte uns zwar einen Stadtplan gegeben, aber der zeigte nur die Innenstadt von Kapstadt und unser Hotel liegt in den Außenbezirken in der Nähe des Botanischen Gartens Kirstenbosch – wurden wir sehr freundlich von der deutschen Eigentümerin im Greenways House empfangen. Das Hotel liegt sehr ruhig in einer kleinen Oase mit wunderschönem Garten, geschmackvoll eingerichteten Zimmern, eleganten Räumen. Hier wird Gastlichkeit großgeschrieben! Mit dem Auto ist man schnell in der Stadt oder im Hinterland, kann aber dann nach einem anstrengenden Tag unterwegs die Ruhe im kleinen Restaurant des Hotels genießen und vorher noch eine Runde durch den Pool im Garten drehen!


Tafelberg – Klappe die Dritte

Am nächsten Tag wollten wir natürlich auf den Tafelberg – Pflichtprogramm für jeden Touristen – aber der Wind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es stürmte so stark, dass wir kaum am Parkplatz aus dem Auto steigen konnten, obwohl wunderschönes Wetter war! Also fuhr die Seilbahn nicht und von einem Aufstieg wurde abgeraten. Planänderung: Am Parkplatz hielt der Bus für die Stadtrundfahrt, wir sind eingestiegen, an der Waterfront ausgestiegen – umschauen, Pause, weiterfahren durch die Stadt, am Parkplatz – noch immer sehr windig! Am nächsten Tag war es fast windstill, sehr warm – also nichts wie hin zum Tafelberg! Allerdings hatten natürlich mindestens tausend andere Menschen die gleiche Idee – Wartezeit 2 Stunden sicherlich! Wieder Planänderung: zur Waterfront, vielleicht Robben Island? Es wurde gestreikt – keine Möglichkeit! Kurz entschlossen machten wir einen Ausflug mit einem Katamaran aufs Meer hinaus, Kapstadt ist auch aus dieser Perspektive eine schöne Stadt! Nachmittags wieder auf den Tafelberg und siehe da, keine Schlange mehr an der Kasse! Wir konnten hinauffahren und eine tolle Aussicht genießen!


Kap der guten Hoffnung

Einen Tag später stand eine Rundfahrt zum Kap der guten Hoffnung an. Wir wurden abgeholt von der Reisebegleiterin Judith Kronenberg, die uns mit auf die 170 km lange Strecke nahm. Es war sicherlich gut, dass man die Strecke nicht selbst fahren musste, aber man könnte es ohne Probleme…
Eine wunderschöne Route am Meer entlang mit vielen kleinen Buchten und Aussichtspunkten. Am Kap natürlich wieder viele Touristen und alle wollten ein Foto vom Schild – wir natürlich auch. Leuchtturm, Affen, Pinguine – eine sehr abwechslungsreiche Fahrt. Unterhaltsam auch die Gespräche mit unserer Reisebegleiterin, die zufällig aus unserer Gegend stammt und seit 25 Jahren in Kapstadt lebt! Zum Abschluss besuchten wir das Weingut Steenberg und genossen einen verspäteten exquisiten Lunch!


Shopping Erlebnis

Unseren letzten Tag in Kapstadt nutzten wir für Einkäufe und eine kleine Rundfahrt. Es ist übrigens hilfreich, wenn man seiner Bank mitteilt, dass man nach Südafrika fliegen wird. Wir wollten ein Bild kaufen für etwas mehr als 500 Euro und ups –wurde unsere Kreditkarte gesperrt. Erst nach einigem Hin und Her und Telefonaten mit der Bank wurde die Karte wieder freigegeben. Es wurde uns dann von mehreren Seiten bestätigt, dass dieser Vorgang nicht ungewöhnlich ist und nur unserer Sicherheit dient – und trotzdem ist es nicht gerade angenehm, wenn man in einem Laden steht und nicht zahlen kann!


Holländischer „Touch“ in Stellenbosch

Jetzt standen noch drei Tage Stellenbosch auf dem Programm: Nach einer kurzen Fahrt kamen wir in strömendem Regen in Stellenbosch im Hotel River Manor Country House an. Auch ein sehr schönes Hotel, aber ganz anders als das in Kapstadt. Sehr holländisch, einfacher, aber gemütlich und das Personal ausgesprochen freundlich und sehr bemüht um die Gäste! Bald kam die Sonne wieder heraus und wir konnten einen Spaziergang durch die Stadt machen. Abends wurde uns das Restaurant von Ernie Els (dem Golfspieler) empfohlen – wirklich sehr gut!


Oldtimer Tour durch die Winelands

Für den nächsten Tag hatte ARTE eine weitere Rundfahrt organisiert, diesmal mit einem Oldtimer. Wieder begleitete uns Judith durch die Winelands und zeigte uns verschiedene Weingüter – von hypermodern bis alt …. Außerdem besuchten wir das sehr eindrucksvolle Sprachendenkmal in Paarl und die eher französisch anmutende Stadt Franschhoek. Eine Weinprobe durfte natürlich auch nicht fehlen!


Kontemplatives Wandern im Tal von Jonkerhoek

Nach so viel Sightseeing wollten wir am letzten Tag in Südafrika einfach nur die tolle Landschaft genießen und machten bei herrlichem Wetter eine Wanderung durch das Tal von Jonkershoek und ließen die Reise ruhig und erholsam zu Ende gehen!


April 2011, M. Lehnen

 


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